Am dunkelsten ist die Nacht vor der Dämmerung
Wie mutig waren Sie vor einem Jahr? Erinnern Sie sich an die Börsenstimmung vor 12 Monaten? Der DAX hatte erst Mitte Februar 2020, nach zwei langen Jahren, endlich ein neues Rekordhoch erklommen, um dann dramatisch abzustürzen: Die Corona-Nachrichten trieben den deutschen Leitindex auf ein Tief von 8.256 Punkten im Tagesverlauf des 16. März 2020. Minus 40 Prozent innerhalb von vier Wochen! Das fühlte sich wirklich nicht nach dem perfekten Zeitpunkt zum Investieren an. War es aber! Anschließend erholte sich der DAX im Rekordtempo – plus 50 Prozent in drei Monaten und ein neues Allzeithoch noch vor Jahresende. Und auch 2021 zeigen sich die Börsen euphorisch, inzwischen sogar die Old Economy. Am Dienstag gab es ein neues Verlaufshoch bei 14.601 Punkten – das sind mehr als 76 Prozent Plus in exakt einem Jahr. So etwas erlebt man als Anleger selten. Und, ist Ihre Investitions-Laune heute besser? Ja, es fühlt sich auch in dieser Marktsituation schwierig an. Aber wir hoffen, Sie sind (und bleiben) langfristig orientiert und wissen, dass man den perfekten Einstiegszeitpunkt wohl nie treffen wird. Das ist jedoch nicht schlimm, denn im ewigen Zyklus aus Tag und Nacht ist es öfter hell als dunkel.

Newsletter vom 17. März 2021
Thomas Strelow, Börse Düsseldorf

Is the Sky the Limit?
„Die Hände zum Himmel, kommt lasst uns fröhlich sein. Wir klatschen zusammen, und keiner ist allein…“. Ja ist denn doch Karneval? Viele Geschäfte sind noch geschlossen, die Impfungen in Europa verlaufen schleppend, Virus Mutationen sind jederzeit möglich und teils außer Kontrolle und der letzte ifo-Geschäftsklimaindex war bereits schwächer als erwartet. Das Wachstum im 1. Quartal 2021 wird unter den Erwartungen liegen. Ein „Double Dip“ Konjunkturverlauf ist nun unser Basisszenario. Und doch knistert es geradezu beim DAX. Der Befreiungsschlag über 14.000 Punkte könnte nun nachhaltig gelingen. Warum jetzt?
- Nach dem Impfgipfel der Hochpolitik mit den Pharmakonzernen scheinen die Impfungen nun langsam, aber sicher Fahrt aufzunehmen. Die Zahlen zeigen zumindest in die richtige Richtung und neue Impfstoffe kommen auf den Markt. Selbst aus Russland? Der politische und wirtschaftliche Druck macht es möglich, Nawalny zum Trotze.
- Die Börsenturbulenzen rund um gierige Hedgefonds und dem wütenden Flashmob junger Börsianer auf Onlineplattformen wie Reddit ebben spürbar ab. Die Szenerie scheint sich zu beruhigen. Die zeitweise hohe Volatilität hat die „zittrigen, schwachen Hände“ aus dem Markt getrieben. Die „starken Hände“ und Langfristinvestoren griffen beherzt zu: „Buy the Dip“ das Motto.
- Die Zahlen aus der deutschen Industrie (u. a. Automobile) waren teils bockstark. Auch in den USA konnten insbes. die großen Schwergewichte aus der Technologiebranche über Erwarten gut berichten. Insgesamt fielen die Gewinne bisher in der laufenden Berichtssaison in den USA um 19 Prozent und in Europa um 12 Prozent besser aus als erwartet (Quelle: JP Morgan).
- Zudem erfinden sich einige DAX-Schwergewichte neu: So bekommt Daimler den Dreh und will die Truck-Sparte separieren und an die Börse bringen und folgt dem Weg, den Siemens mit Siemens Energy, Gamesa und Healthineers bereits eingeschlagen hatte. Und SAP bringt die IT-Tochter Qualtrics erfolgreich an die Nasdaq.
- Der Euro gibt wieder leicht zum US-Dollar nach. Das hilft unserem Export. Ebenso erfreulich: Die in Richtung Europa wieder auf Vertrauen aufbauende Handelspolitik des Joe Biden: Globalisierung statt Protektionismus, Handel statt Zölle, Verträge statt Erpressung. Deutschland dürfte trotz Nord Stream II ein großer Gewinner der US-Wahl sein, so hoffen wir.
- Apropos Export: China wächst wieder rasant, insbes. auch der Autosektor. Glück für VW & Co., obwohl Chips für die Autobranche gerade Mangelware sind. Diese Chipkapazitäten wandern nämlich in neue 5G-Smartphones.
- Nicht das allein in Deutschland rund 2 Bill. Euro auf liquiditätsnahen Konten schlummern, nein, auch die Notenbanken haben bekundet akkommodierend, also locker in der Geldpolitik, zu bleiben. Und dass, solange die Konjunktursorgen bleiben. So habe ich sowohl unsere EZB-Chefin Christine Lagarde als auch die neue US-Finanzministerin Janet Yellen verstanden: „We have to ACT BIG“.
- So werden dann weitere, üppige Konjunkturhilfen gegeben: Das neue Corona Hilfsprogramm des Joe Biden soll mal locker 1,9 Bill. USD groß sein. Schecks über je 1.400 US-Dollar sollen zu den bereits beschlossenen 600 US-Dollar hinzukommen, voraussichtlich für Jahreseinkommen unter 60.000 US-Dollar. Auch wenn es weniger werden sollten: Gut eingesetztes Geld, das auch in US-Konsum wandert. Auch in Deutschland sind Hilfsgelder vorhanden, wenn sie denn fließen.
- Sodann wird vielerorts die Inflation auf ein gutes Niveau oberhalb von 1, ja sogar 2 Prozent steigen. Wir brauchen also keine Deflation zu fürchten und m. E. auch keine große Inflationsangst haben, denn die ohne Zweifel anziehende Inflation basiert vor allem auf Sonder- und Basiseffekten. Die Firmengewinne werden mit den Preisen wachsen können. Aufpassen müssen wir allerdings auf den längerfristigen Realzins (Nominalzins minus Inflation). Real über 2 Prozent werden Zinsen wieder eine Alternative zum Aktienmarkt.
- Und zu guter Letzt knistert die DAX-Charttechnik geradezu vor Spannung. Viele internationale Indizes haben bereits neue Allzeithochs erreicht. Auch in Deutschland sind MDAX und TecDAX vorausgerannt. Nur der DAX ziert sich noch. Nun auch Du, mein Sohn Brutus?
Kurzum, die Zeichen stehen auf Besserung. Wir müssen uns trauen über die ohne Zweifel noch schwierigen nächsten sechs Monate hinauszublicken. Gerade Deutschland, als ein Land ohne große Rohstoffressourcen, braucht ein auf Vertrauen basierendes Welthandelssystem. Und da sehen wir mit Joe Biden sehr gute, neue Ansätze und den DAX als einen der Hauptprofiteure dessen. Unsere Devise: „Double Dip, but buy the Dip“. Mit Schwankungen, aber auch mit Mut und Zuversicht Richtung himmlische 15.000 Punkte bis Jahresende 2021.
Carsten Brömstrup – Chefanalyst
Oldenburgische Landesbank AG

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Industrie profitiert von China-Nachfrage und trotzt Corona
Die Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie haben zuletzt auch an den Kapitalmärkten für Ernüchterung gesorgt. Vor allem in Europa führen die vielfach verlängerten und teils verschärften Shutdown-Maßnahmen zu anhaltend negativen Geschäftserwartungen in den besonders betroffenen Dienstleistungsbereichen. Davon getrieben sank zuletzt auch der ifo-Geschäftsklimaindex in den Bereichen Dienstleistungen und Handel besonders stark. In diesen Segmenten dürfte aufgrund der Länge der Restriktionen die Anzahl der Insolvenzen im weiteren Jahresverlauf noch deutlicher zunehmen, obwohl staatliche Stützungsmaßnahmen die drohende Insolvenzwelle nach wie vor abmildern und zeitlich strecken.
Auch die Konsumentenstimmung leidet unter den anhaltenden Restriktionen. So brach der GfK-Konsumklimaindex für Deutschland zuletzt von ohnehin niedrigen Niveaus noch einmal deutlich ein. Insbesondere die Anschaffungsneigung fiel fast auf den Wert vom Frühjahr 2020 zurück. Als Gründe werden wieder steigende Sorgen um Einkommens- oder gar Jobverluste in den kommenden Monaten genannt. Passend dazu sank im Januar auch das ifo-Beschäftigungsbarometer. Die Mehrheit der befragten Unternehmen plant, ihre Mitarbeiteranzahl zu verkleinern. Davon nicht betroffen sind die Güter des täglichen Bedarfs und der Online-Handel, dessen coronabedingte Sonderkonjunktur vorerst weiterlaufen wird.
Weiterhin sehr positiv hingegen sind die Geschäftserwartungen im Verarbeitenden Gewerbe. Vor allem die exportorientierte Industrie profitiert von einer wieder dynamisch wachsenden chinesischen Volkswirtschaft und der resultierenden hohen Exportnachfrage. Vor diesem Hintergrund ist es unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten besonders wichtig, dass kurzfristig die Grenzen für Pendler und Warentransporte sowie die Fabrikhallen geöffnet bleiben. Sollten erneut wie im Frühjahr Lieferketten reißen oder die industrielle Produktion zurückgefahren werden müssen, wären die derzeitigen volkswirtschaftlichen Projektionen für den weiteren Jahresverlauf nicht mehr haltbar.
Die aktuellen Verzögerungen der Impfkampagnen verändern die Erwartung einer ab Frühjahr startenden dynamischen wirtschaftlichen Erholung bisher kaum. Wichtig ist allerdings, dass die Impfungen soweit fortschreiten, dass im Herbst 2021 ein mit dem Herbst 2020 vergleichbarer wirtschaftlicher Rückschlag durch erneut notwendige breite Shutdown-Maßnahmen vermieden werden kann.
Auch ein wirtschaftlicher Rückschlag Chinas durch großflächig notwendige coronabedingte Restriktionen und damit ein Einbruch der Exportnachfrage hätten massiv negative Auswirkungen auf viele Volkswirtschaften weltweit. Insofern bleibt zu hoffen, dass es in China weiterhin gelingt, einzelne Corona-Ausbruchsherde auf die betroffenen Regionen zu begrenzen.
Carsten Mumm – Chefvolkswirt und
Leiter der Kapitalmarktanalyse
Privatbank Donner & Reuschel

Verspielt? Warum es beim Börsen-Hype um Gamestop & Co. mehr Verlierer als Gewinner gibt
Vom Kampf David gegen Goliath war zu lesen, von Gut gegen Böse, die Degenerierten gegen das Establishment. Ein über Social Media organisierter Flashmob von Hobbytradern treibt Aktienkurse von angeschlagenen Unternehmen in ungeahnte Höhen, bei denen profitgierige Hedgefonds im großen Stil mit Leerverkaufspositionen Kasse machen wollten. Beim so provozierten Shortsqueeze (VW-Aktionäre aus 2008 erinnern sich) inklusive medialer Revolutionsstimmung wittern Glücksritter die Chance auf schnelles Geld und feuern den Hype weiter an.
Die Systeme von Banken, Brokern und Börsen laufen heiß. Unter der Masse von Trades und schwindelerregenden Umsätzen drohen die sonst routinierten Abwicklungsprozesse im Hintergrund zu kollabieren. Wo als stabilisierende und vermeintlich Anleger-schützende Maßnahme vereinzelt keine Kaufaufträge mehr in den betroffenen Werten angenommen werden, entlädt sich ein veritabler Shitstorm über die Beschränkung der Freiheit im Handel. Die attackierte Großfinanz trägt schmerzhafte Wunden von kolportierten 70 Mrd. USD davon, verarztet sich aber untereinander mit Kapitalspritzen. Was machen die Kurse in der Folge? Während die Märkte ob der Ereignisse nur kurzzeitig zusammenzucken, geht es bei den überraschenden Highflyer-Aktien mangels unternehmerischer Substanz schnell wieder abwärts. Wer zu spät zu der Party gestoßen war, dürfte sich nun auf der Verliererseite wiederfinden. Versuche nach dem gleichen Muster bei ähnlich leerverkauften Unternehmen waren direkt weniger erfolgreich; auch beim Silber währte die Rallye aus den Internetforen nur kurz.
Und es gibt einen ganz großen Verlierer zu beklagen: die in Deutschland ohnehin schwach ausgeprägte Aktienkultur. Wo nach mehr als einer Dekade Nullzinsen sich mitten in der Corona-Krise und unsicheren Zukunftsaussichten wieder spürbar mehr und vor allem junge Menschen den Chancen des Kapitalmarkts als Selbstentscheider zugewandt hatten, wird nun das alte Klischee der Börse als Casino wieder voll bedient. Man kann nur hoffen, dass alle Beteiligten inklusive der Aufsicht die richtigen Lehren aus dem Geschehenen ziehen und Börsen-Hypes so kurzfristig bleiben, wie sie entstehen.
Ihr Thomas Strelow, Börse Düsseldorf
Wird jetzt alles besser?
Der sechsundvierzigste Präsident der USA ist vereidigt worden. In einer friedlichen Prozedur verlief die Veranstaltung ohne Zwischenfälle und wirkte auf die Menschheit wohltuend. Joe Biden hat in seiner Antrittsrede angekündigt, sich schnellstens mit der Corona-Lage, mit der Unterstützung der Wirtschaftsleistung und der Heilung der Außenpolitik zu befassen. Er kann dabei auf internationale Unterstützung, insbesondere aus Europa, setzen und wird auch global als ein Politiker mit Demut, Anstand und diplomatischem Geschick eingestuft. Aufgrund der knappen Mehrheit im U.S. Kongress wird von der Biden Administration ein gemäßigter Regierungsstil erwartet.
Die amerikanische Wirtschaft erholt sich von der Rezession, die durch die Corona-Krise ausgelöst wurde und zusätzlich sehe ich noch nie dagewesene monetäre Konditionen (Konjunkturprogramm über 1,9 Billionen USD). Unter diesen Rahmenbedingungen sollten die Unternehmensgewinne steigen. Dieses Szenario wird den Druck auf die Anleiherenditen erhöhen und so könnte es leicht sein, dass wir bald Renditen von 1,5 Prozent bei 10-jährigen U.S. Staatsanleihen sehen werden. Das alles wird auch Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen USD und Euro haben. Die Euro Rally verliert an Momentum. Insgesamt betrachtet sind die Voraussetzungen für ein starkes Wirtschaftswachstum in den USA geschaffen.
Deutschland und Europa werden eher ein gemäßigtes Wachstum haben. Die Fallzahlen der Corona Pandemie sind noch sehr hoch und verlangen weiterhin Lock Downs, welche natürlich die Wirtschaftsleistungen der EU – Länder und die erhoffte Erholung in 2021 belasten werden.
Die Aktienmärkte sind global gut ins neue Jahr gestartet. Einige Indizes markierten sogar neue Höchststände. Die hohe Liquidität und der erhoffte Wirtschaftsaufschwung haben die Kurse nach oben geschickt und es sieht auch so aus, dass dieser Trend vorerst beibehalten wird. Darüber hinaus haben die Zentralbanken angekündigt, bei ihrer ultralockeren Zinspolitik zu bleiben und im Bedarfsfall auch noch für zusätzliche Unterstützung zu sorgen.
Voraussetzung für diese positive Annahme ist allerdings, dass sich bei der Corona Pandemie keine negativen Überraschungen auftun – das würde dann alle Annahmen zunichte machen.
Es bleibt also spannend an den Märkten, volatil wird’s allerdings bleiben. Nicht zu vergessen – die Spekulanten wollen Geld verdienen.
Frank-Rüdiger Griep – Vorstand
Vermögensanlage AltBayern AG

Börse Düsseldorf: „Corona-Gewinner“ ist Börsen-Unwort 2020
Düsseldorf, 12. Januar 2021 – Zum 20. Mal suchte die Börse Düsseldorf für das zurückliegende Jahr das Börsen-Unwort und kam nicht am allesbestimmenden Thema 2020 vorbei: „Corona-Gewinner“ wählten die Börsen-Makler, Wertpapier-Händler und Handelsplatz-Mitarbeiter als besonders sprachkritischen Begriff, der 2020 häufig in der Finanzbranche und in den Medien verwendet wurde. Dicht dahinter folgten im Umfrageergebnis die Zombie-Unternehmen. Auf den weiteren Rängen sortierten sich die Börsen-Unwörter Staatseinstieg, Virtuelle Hauptversammlung und Dividendenstopp ein.
Nachdem die Finanzmärkte im Frühjahr als Folge zunehmender Covid-19-Fallzahlen und erster Lockdown-Maßnahmen um bis zu 40 Prozent eingebrochen waren, konnten einzelne Branchen unter den neuen Rahmenbedingungen starke Nachfragesteigerungen mit rasanten Zuwächsen beim Aktienkurs verzeichnen. „Der Begriff Corona-Gewinner wurde an der Börse schnell gängig für die Krisen-Profiteure etwa in den Geschäftsfeldern Lieferdienste, Videokonferenzen, oder Streaming/Gaming“, sagt Thomas Dierkes, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf. Diese Unternehmen hätten viel richtiggemacht und auch Mut in der Krise gezeigt. Auf der anderen Seite gäbe es aber auch viele Corona-Verlierer, die keine substantiellen Fehler gemacht haben und trotzdem oftmals in ihrer Existenz bedroht oder auf staatliche Hilfen angewiesen sind. „Der Erfolg sei allen gegönnt, die mit der richtigen Idee, zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren. Doch gefeiert zu werden als Profiteure eines externen Ereignisses mit so weitreichenden Folgen für Wirtschaft, Gesellschaft und Gesundheit, erscheint mindestens zynisch. In einer Krise gilt es, zusammenzustehen und sich solidarisch zu zeigen. Auch das ist erfreulicherweise zu beobachten und gibt Hoffnung“, erläutert Dierkes die Begründung.
Das Team der Börse Düsseldorf ermittelt seit 2001 im jährlichen Rückblick das Börsen-Unwort. Die Wahl erfolgt in Anlehnung an die 1991 ins Leben gerufene sprachkritische Aktion des Germanisten Prof. Dr. Horst Dieter Schlosser. Die bisherigen Düsseldorfer Börsen-Unwörter lauten: „Finanztransaktionssteuer“ (2019), „America First“ (2018), „Bitcoin Boom“ (2017), „Anlagenotstand“ (2016), „Zinswende“ (2015), „Guthabengebühr“ (2014), „Billiges Geld“ (2013), „Freiwilliger Schuldenschnitt“ (2012), „Euro-Gipfel“ (2011), „Euro-Rettungsschirm“ (2010), „Bad Bank“ (2009), „Leerverkauf“ (2008), „Subprime“ (2007), „Börsen-Guru“ (2006), „Heuschrecken“ (2005), „Seitwärtsbewegung“ (2004), „Bester Preis“ (2003), „Enronitis“ (2002) und „Gewinnwarnung“ (2001).
